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SUMMARY:Intersektionale Perspektiven auf (Schul)Bildung\, Ungleichheit und
  Demokratie
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CONTACT:Tamas.Fuetty@aau.at\;+43 463 2700 8651
DESCRIPTION:Intersektionale Perspektiven auf (Schul)Bildung\, Ungleichheit
  und Demokratie\n\n \nIntersektionale Ungleichheitsverhältnisse im Zusam
 menhang mit Rassismus\, sozioökonomischer Ungleichheit und Heteronormativ
 ität sind strukturell im Bildungssystem\, insbesondere in der Schule\, ve
 rankert. Bildung bewegt sich dabei im Spannungsverhältnis zwischen einers
 eits der Reproduktion von Ungleichheitsverhältnissen und andererseits der
  Förderung von Handlungsfähigkeit und der Transformation von Gesellschaf
 t. Bildung ist somit grundlegend für das Fortbestehen von Demokratie\, da
  sie Menschen befähigt\, gesellschaftlich zu partizipieren und zu gestalt
 en. \nDas Wiedererstarken von Faschismus und Autoritarismus\, die Normalis
 ierung rechter Positionen im postfaktischen\, remilitarisierten Zeitalter 
 sowie die Zunahme queer- und transfeindlicher\, rassistischer\, antisemiti
 scher\, klassistischer und ableistischer Gewalt verdeutlichen die Notwendi
 gkeit eines machtkritischen Bildungsverständnisses. Die Tagung setzt mit 
 drei wissenschaftlichen Vorträgen\, die (Schul)Bildung in einem größere
 n Zusammenhang von intersektionalen Ungleichheitsverhältnissen\, Gewaltsc
 hutz und Demokratie betrachten\, Impulse für Diversität\, Gleichberechti
 gung und Demokratie.\nVertret.-Prof.in Dr.in Denise Bergold-Caldwell ze
 igt Verbindungslinien zwischen Bildung und Intersektionalität auf.  \nSa
 nnik Ben Dehler stellt eine empirische Herleitung zur Notwendigkeit eines 
 intersektionalen Gewaltschutzkonzepts für Schulen vor. \nProf.in Dr.in 
 Gundula Ludwig macht eine feministische Gegenwartsanalyse zu Multiplen Kri
 sen\, Ungleichheit und demokratischer Bildung. \n \n\nVortragende\nDr.in 
 phil. Denise Bergold-Caldwell\nDenise Bergold-Caldwell ist seit 2024 Vertr
 etungsprofessorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Geschlec
 hterforschung am Institut für Erziehungswissenschaften der Europa-Univers
 ität Flensburg. Seit 2022 war sie (Post-Doc) Mitarbeiter*in der Universit
 ät Innsbruck am Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck
  und Sie ist Sprecherin der AG Selbstverständnis/Dekolonialität der Fach
 gesellschaft Geschlechterstudien (Deutschland) und Vorständin der Fachges
 ellschaft Dekolonialität (Deutschland). Sie promovierte 2020 mit zu Bildu
 ngs- und Subjektivierungstheoretischen Fragen an der Schnittstelle zwische
 n Geschlecht und race. Ihre Dissertation erschien mit dem Titel: "Schwarze
  Weiblich*keiten. Intersektionale Perspektiven auf Bildungs- und Subjektiv
 ierungssprozesse". Seit Sommer 2019 war sie wissenschaftliche Referentin a
 m Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Phil
 ipps-Universität Marburg. Von 2017 – 2019 leitete sie zusammen mit Dr. 
 Barbara Grubner im Rahmen des größeren Projektverbundes "REVERSE - KRisE
  der GeschlechterVERhältnisSE? Anti Feminismus als Krisenphänomen mit ge
 sellschaftsspaltendem Potenzial" eine Fallstudie\, die Antifeminismus im S
 pannungsfeld zu Rassismus untersuchte.\nUniv.-Prof.in Dr.in Gundula Ludwig
 \nGundula Ludwig ist seit 2021 Professorin für Sozialwissenschaftliche Th
 eorien der Geschlechterverhältnisse an der Universität Innsbruck und Lei
 terin der Forschungsplattform Center Interdisziplinäre Geschlechterforsch
 ung Innsbruck. Sie promovierte 2010 am Institut für Politikwissenschaft d
 er Universität Wien im Bereich queer-feministischer Staatstheorie\, die D
 issertation erschien 2011 bei Campus unter dem Titel "Geschlecht regieren.
  Zum Verhältnis von Staat\, Subjekten und heteronormative Hegemonie". 202
 1 habilitierte sie sich mit einer Arbeit an der Schnittstelle von Politisc
 her Theorie\, Medizingeschichte und Gender Studies an der Universität Bre
 men. Die Habilitation ist 2023 unter dem Titel "Körperpolitiken und Demok
 ratie. Eine Geschichte medizinischer Wissensregime" bei Campus erschienen.
 \nSie leitet gegenwärtig das Horizon-Europe-Projekt "SINCRONY. Intersecti
 onal Inclusion in deliberation and participation with youth" und das Proje
 kt "Sexualisierte Gewalt in Südtirol."\nVor ihrer Tätigkeit an der Unive
 rsität Innsbruck lehrte und forschte sie an den Universitäten Wien\, Mar
 burg\, Bremen\, FU und HU Berlin\, UC California\, Berkeley und an der Uni
 versity of Minnesota. \nGundula Ludwig ist Mitherausgeberin der Femina Pol
 itica. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft. Zudem ist sie k
 oopiertes Mitglied des Vorstands der Österreichischen Gesellschaft für G
 eschlechterforschung ÖGGF. 2024 wurde sie für ihre Arbeiten in der Gesch
 lechterforschung mit dem Käthe-Leichter-Anerkennungspreis ausgezeichnet.\
 nAktuelle Publikation: \nKörper(un)ordnungen. Trans- und interdisziplinä
 re Perspektiven auf Körperpolitiken\, Körpergeschichten und Körperprakt
 iken. Hg. mit Maria Heidegger und  Caroline Voithofer\, Innsbruck: innsbr
 uck university press (2025).\nSannik Ben Dehler\nSannik Ben Dehler ist sei
 t 2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter im empirischen Bildungsforschungspro
 jekt "Gender 3.0 in der Schule" und promoviert am Institut für Erziehungs
 wissenschaften der Europa-Universität Flensburg (bei Prof. Fütty)  zum 
 Thema "Agency von trans* Jugendlichen im Umgang mit intersektionalen Diskr
 iminierungen in der Schule". Sannik Ben Dehler ist Sozialarbeiter und war 
 über 10 Jahre in verschiedenen Bereichen der queeren Jugendhilfe und Bild
 ungsarbeit tätig. 2017 absolvierte Sannik Ben Dehler das Masterstudium Ge
 nder Studies an der Humboldt Universität zu Berlin. Seine Abschlussarbeit
  erschien unter dem Titel "Scham umarmen. Als Teil der Promotion sind bere
 its folgende Artikel erschienen: \nDehler\, Sannik Ben (2025): Agency von 
 trans* Jugendlichen im Umgang mit Diskriminierung in der Schule: Erweitert
 e Deutungs- und Handlungsmöglichkeiten durch verbündete Gesprächsräume
 . In: Österreichisches Jahrbuch für Soziale Arbeit\, Vol 7\, S. 113-133 
 (peer-reviewed). \nDehler\, Sannik Ben (2024): Zur (Un-)Möglichkeit\, int
 ersektional zu forschen. Entwicklung eines Fragenkatalogs zur Reflexion ep
 istemischer Gewalt\, GENDER – Zeitschrift für Geschlecht\, Kultur und G
 esellschaft\, 2-2024\, S. 71-87 (peer-reviewed) \n\nhttps://conference3.a
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