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Deutschsprachige Literatur vom 18. bis 20. Jahrhundert Schwerpunkt auf Kleist, Büchner, Celan, Brecht und Thomas Mann; Interesse an Traditionslinien zwischen Klassik, Vormärz, Moderne und Nachkriegsliteratur.
Intertextualität, Rezeption und literarische Genealogien Besonders die Konstellationen Lenz – Büchner – Brecht sowie Celans produktive Aneignung literarischer Vorlagen und Figuren (z. B. Lenz-Figur, „ewiger Jude“).
Poetik nach der Katastrophe / Literatur nach Auschwitz Sprachskepsis, Streichung, Materialität der Sprache, Gegenwort-Konzeption, Zeugenschaft und poetische Ethik bei Paul Celan.
Drama- und Theaterforschung Tragödientheorie, politische Ästhetik und Szenisches Schreiben vom 18. Jahrhundert bis zum epischen Theater; Interesse an Opernlibretti und Adaptionsprozessen (z. B. Dantons Tod).
Psychoanalytische Literaturwissenschaft Freud-Rezeption, Konzepte wie Eros/Thanatos, Melancholie, Trauma und Indizienhermeneutik; Anwendung auf Thomas Mann, Alfieri (Saul) und Kleist.
Gender- und Körperdiskurse in der Literatur Ambivalente Darstellungen des Maternen im Werk Heinrich von Kleists und deren kulturtheoretische Einordnung.
Vergleichende Literaturwissenschaft und deutsch-italienische Transferprozesse Literarische Übersetzung, interkulturelle Vermittlung und europäische Literaturbeziehungen.
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