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Der Vortrag diskutiert Ergebnisse aus Feldforschungen im Burgenland und Kärnten, in denen untersucht wurde, ob und wenn ja wie Kroatisch und Slowenisch als Minderheitensprachen in Österreich für das lokale Place Branding und für die Werbung eingesetzt werden. Vor dem Hintergrund der Soziolinguistik des Tourismus (Thurlow & Jaworski 2010) und in Anbetracht der Tatsache, dass Sprache untrennbar mit allen tourismusbezogenen Aktivitäten verbunden ist (Cameron 2000), wenden wir einen ethnografischen Methodenansatz an, bei dem wir die Sprachlandschaft analysieren und mit Interviews kombinieren, um zu erfassen, inwiefern lokale Gemeinschaften die Kommodifizierung von Sprache (Heller 2003, 2010) nutzen und welchen Wert sie dieser Möglichkeit beimessen.
Literatur
Cameron, D. 2000. Styling the worker: Gender and the commodification of language in theglobalized service economy. Journal of Sociolinguistics 4(3), 323-347.
Heller, M. 2003. Globalization, the new economy, and the commodification of language andidentity. Journal of Sociolinguistics 7(4), 473-492.
Heller, M. 2010. The commodification of language. Annual Review of Anthropology 39(1),101-114.
Thurlow, C. & A. Jaworski. 2010. Tourism Discourse: Language and Global Mobility. London/ New York: Palgrave Macmillan.